Von links: Martha Schreck, Beda Elsässer, Eric Trutwein
Projektbesuch Verein

Mitgliederversammlung 2014

Mitgliederversammlung des Fördervereins am 13. Juni 2014 im „Spargelhof Geiger“ in Tettnang

Die diesjährige Mitgliederversammlung des Fördervereins stand im Zeichen des Besuches einer Delegation aus Birma. Unser Projektleiter Eric Trutwein, seine Schwester Nikki und seine „rechte Hand“ Zoe Trutwein waren von der Schweizer Stiftung „Hirtenkinder“ zu einer Reise nach Europa eingeladen worden. Gleich nach ihrer Ankunft in der Schweiz wurden sie von uns in Romanshorn in Empfang genommen und mit der Bodensee-Fähre nach Deutschland gebracht.

Von links – Zoe Trutwein, Eric Trutwein, Nikki Trutwein

Von links – Zoe Trutwein, Eric Trutwein, Nikki Trutwein

Am Abend des 13. Juni fand dann unsere alljährliche Mitgliederversammlung statt. Im Vorfeld dieser Versammlung wurden unsere Gäste aus Birma begrüßt. Zu diesem Event waren zahlreiche Mitglieder, Patinnen und Paten, Spender und interessierte Gäste gekommen. Einige von ihnen hatten sehr weite Anfahrtswege in Kauf genommen. Die weiteste Anreise hatte eine Patin aus der Gegend von Flensburg.

In ihrer Begrüßungsansprache gab Beda Elsässer einen Rückblick über die Entstehungsgeschichte unseres Vereins, der im Februar 2008 in Tettnang gegründet wurde.

Hier ein Auszug aus ihrer Ansprache:
„Viele Jahre sind vergangen seit ich meine Heimat Birma verließ und in Deutschland meinen Ehemann Ernst heiratete. An dem heute so weit entfernten Tag meiner Abreise nahm ich einen Traum mit mir, der allerdings lange auf Verwirklichung warten sollte!
Die Reise bis zum dem Punkt, an dem wir heute stehen, war lang. Viele der Teilnehmer meiner Volkshochschul-Kurse in Englisch und viele Freunde begleiteten mich auf dieser Reise, bis viele Jahre später mein Traum auch der ihre wurde: Nämlich der Traum, hungernden, kranken und verlassenen Kindern und ihren Betreuern in Birma zu helfen.

Es gibt viele Parallelen zwischen Schülern in Birma und Schülern in Deutschland zur Weihnachtszeit: Beide machen z.B. ihren Lehrern Geschenke. Das war aber nicht ganz mein Verständnis von Weihnachten und so entschlossen wir uns, Geld zu sammeln, um zu helfen wo Not war. Dieses Geld schickten wir an ein HIV-Waisenhaus in Uganda und an ein Behinderten-Waisenhaus in Cambodia (man erinnere sich an Pol Pot). Allerdings war das Ziel meiner Hilfe immer noch nicht Birma, da ich dort keinen Partner hatte.

Nachdem ich 2001 von meiner ersten Reise nach Birma – zusammen mit meiner Freundin Inge – zurückkam, hörte ich von einem Freund aus der Schulzeit, Eric Trutwein. Er lebte immer noch im Birma und half Waisenkindern deren Eltern an HIV gestorben waren und ihren Großeltern. Er versorgte sie mit Grundnahrungsmitteln. Auch organisierte er regelmäßig Besuche und Veranstaltungen in den Dörfern seiner Region, um die Menschen über HIV zu informieren und aufzuklären. Das war dann der Durchbruch für mich, um endlich Kindern und Familien in Birma helfen zu können. Dank moderner Kommunikation konnte ich mit Eric sofort Kontakt aufnehmen und diese Verbindung besteht, wie sie sehen bis heute.

Die Weihnachtsspenden meiner Kursteilnehmer im Jahr 2002 waren der erste bescheidene Beitrag, den wir an Eric schicken konnten.
Im Jahr 2006 reiste ich wieder mit Inge nach Birma und sah Eric nach über 30 Jahren dann persönlich wieder und konnte auch das erste Mal nach Yenangyaung fahren. Dort trafen wir dann die ersten Kinder, die wir mit den Spenden unterstützt hatten. Sie waren scheu, ängstlich und unterernährt, und teils noch sehr klein, eines war ein Baby im Arm seiner Großmutter. Heute sind viele von ihnen liebenswerte Teenager, selbstbewusst und glücklich und sie genießen eine gute Ausbildung in der Schule, die wir mit Spendengeldern gebaut haben. Eric und ich lebten in verschiedenen Kontinenten, aber wir hatten denselben Traum: Den Kindern in Birma zu helfen!

Nach meiner dritten Reise zurück nach Birma im September 2007 brachte ich viele Fotos von den Kindern mit nach Hause, die wir über Eric unterstützten. Ich ließ die Bilder in meinen Englisch-Klassen herumgehen. Meine Schüler waren alle begeistert über das Lächeln in den Gesichtern der Kinder. Es war ein großer Unterschied zu erkennen im Vergleich mit den Fotos, die ich 2006 mitgebracht hatte.

Unter den Teilnehmern des neuen Semesters war auch ein Mann, der nach Indien zu einem Ashram reisen wollte, um sein Englisch aufzufrischen und zu vertiefen. Nachdem wir in dieser Unterrichtsstunde auch über Erics Arbeit und seine Pläne gesprochen hatten, war Indien nicht mehr sein Reiseziel, er reiste spontan nach Birma. Dies war im Dezember 2007, kurz nach der tragischen „Safran Revolution“.
Martin Meyerle, ebenfalls ein früherer Teilnehmer meiner Kurse, reiste mit ihm. Sie gingen nach Yenangyaung um Eric zu treffen. Tief beeindruckt und auch ein bisschen verwandelt kamen sie zurück und fragten mich: „Was können wir denn hier tun… wir MÜSSEN etwas unternehmen um Erics Arbeit zu unterstützen!“ Das war dann die Geburtsstunde unseres „Förderverein Kinderhilfe Birma e. V.“.

Eben jener Herr, der statt nach Indien nach Birma reiste, war Franz Hanßler, der es sehr bedauert, heute nicht anwesend sein zu können, aber vielmals grüßen lässt.
Mit seiner Erfahrung und seinem Rat als Anwalt gründeten wir unseren Förderverein an einem kalten Abend im Februar 2008. Ohne eine solche Organisation hätten wir niemals genügend Mittel aufbringen können, um eine Schule zu bauen. Vielen Dank dafür, lieber Franz. Wir möchten ebenso Martin Meyerle danken für sein Engagement in der Vereinsarbeit in den ersten Jahren, und auch für die Computer, die er für unsere Schule beschaffen konnte.

Lassen Sie mich aus ganzem Herzen all meinen Schülern, unseren Sponsoren, den Mitgliedern, unseren Freunden und Unterstützern danken! Ohne ihre Zuneigung, ihr Vertrauen in mich persönlich und in unseren Förderverein, wäre unsere Organisation eine leere Hülle.

Wir haben nicht nur eine Schule in Yenangyaung gebaut sondern auch eine Brücke von Deutschland nach Birma. Viele von Ihnen sind diese Brücke nach Yenangyaung schon gegangen! Was für uns einmal nur ein kleiner Punkt auf der Landkarte, in einer trockenen und heißen Zone eines weit entfernten und damals so gut wie vergessenen Landes war, wurde mehr und mehr bekannt, seit wir selbst dorthin gereist sind. Auch Journalisten wollten das Projekt kennenlernen. Sie kamen zurück und berichteten eindrucksvoll über das Vorgefundene. Auch dadurch konnten wir viele neue Spender und Sponsoren gewinnen.

Heute kommt Birma ZU UNS. Heute ist Yenangyaung in Tettnang, der Kreis hat sich geschlossen!
Wir heißen Eric, Nikki und Zoe von ganzem Herzen heute in unserer Mitte willkommen! Nun habt Ihr Gelegenheit, die Menschen hier in Deutschland kennenzulernen, welche hinter mir, dem Förderverein und dem Projekt gestanden haben und stehen und damit unseren Traum haben Wirklichkeit werden lassen.

Jetzt bleibt mir nur noch dir, lieber Eric, meinem gutem Freund aus alten Schulzeiten, zu danken, denn ohne dich hätte unser Traum nicht wahr werden können. Gemeinsam haben wir eine Schule gebaut und eingerichtet. Du hast tolle Arbeit geleistet. Nun übernimmst du den Traum in Deine Hände und führst ihn fort. Unser Schul-Motto damals war „Lasse dein Licht leuchten…“ So sei es auch heute!
“Was im Leben zählt, ist nicht nur, wie wir gelebt haben, sondern wie wir das Leben Anderer verändert haben.“

Nach ihrer Ansprache überreichte Beda Elsässer an Eric Trutwein ein Schild mit der Aufschrift:
This school was donated by the „Förderverein Kinderhilfe e.V.“ Tettnang / Germany and friends.
Dieses Schild wird am Schulgebäude in Yenangyaung angebracht.

Von links: Martha Schreck, Beda Elsässer, Eric Trutwein

Von links: Martha Schreck, Beda Elsässer, Eric Trutwein

Anschließend wurde noch ein kurzes Video vom Tag der offenen Tür unserer Schule gezeigt, welches unser Pate Hartmut Gölker aufgenommen hatte. Zum Schluss wurde noch ein Gruppenfoto mit allen Anwesenden gemacht.

Gruppenfoto mit allen Anwesenden

Gruppenfoto mit allen Anwesenden

Nach der Verabschiedung unserer Gäste schloss sich der offizielle Teil der Mitgliederversammlung an.

Zunächst berichtete unsere 2. Vorsitzende, Martha Schreck, über die Aktivitäten des Vereins im Jahr 2013. Die wichtigsten Ereignisse des Jahres waren wieder der „Fairkauf“ in Blitzenreute, unsere Mitgliederversammlung im Gasthof „Wiesental“ in Meckenbeuren sowie der Herbstmarkt in Fronreute/Staig. Ein Meilenstein war die Eröffnung der „Light of Love High School“ in Yenangyaung. Über diese und die Reise unseres Paten Herbert Pfrommer im November/Dezember 2013 nach Yenangyaung, um dort den Lehrern neue Lehr- und Lernmethoden vorzustellen, wurde an dieser Stelle bereits berichtet.

Zum Mitgliederstand konnte sie über zwei Neuzugänge berichten. Damit hat der Verein nun 28 Mitglieder.
Ein enormer Zuwachs ergab sich wiederum bei den Patenschaften. Bei unserer letzten Mitgliederversammlung konnte sie von insgesamt 57 Patenschaften berichten, die zusammen 68 Kinder unterstützten. Diese Zahl hat sich nun auf 77 Paten erhöht die nun zusammen 94 Kinder unterstützen.

Zwei Patenfamilien sind hier besonders hervorzuheben. Ihnen gebührt unser besonderer Dank. Ein Ehepaar aus Tettnang unterstützt eine Familie mit 6 Kindern und ein Ehepaar aus Kirchham (in der Nähe von Passau) sponsert eine Familie mit 4 Kindern. Dieses Ehepaar hat darüber hinaus durch ihre Spenden den Neubau von 4 Hütten für bedürftige Familien ermöglicht.

Die 1. Vorsitzende, Beda Elsässer stellte in ihrem Bericht fest, dass mit Eric Trutwein am Steuer, in Yenangyaung eigentlich alles sehr gut läuft. Wir werden ihn auch weiterhin unterstützen. Andererseits gibt es in Birma aber auch noch Kinder, die wirklich noch Hunger leiden und von Zuständen, wie sie in Yenangyaung herrschen, nur träumen können. Es stellte sich nun für uns die Frage, ob es nicht sinnvoll wäre, im Rahmen unserer Möglichkeiten, auch die Not von anderen bedürftigen Kindern zu lindern.

Durch eine Klassenkameradin, Renee Puthu aus ihrem Heimatort Pyin Oo Lwin, die dort als Ärztin tätig ist, erfuhr sie von einem sehr armen Waisenhaus. Dieses wird von dem Baptisten-Pastor Ye geführt. Der bisherige Sponsor des Waisenhauses hat sich im Dezember 2013 zurückgezogen. Nun weiß der Pastor nicht, wie es weitergehen soll.

Im Anfang dieses Jahres sind Freunde und Unterstützer unseres Vereins nach Pyin Oo Lwin gereist. Im Januar Ursula & Hans von Büdingen, im Februar Elmar Becker aus Koblenz und im März Bernard Morellon aus der Schweiz. Sie alle besuchten zusammen mit Renee dieses Waisenhaus. Alle berichteten übereinstimmend, wie groß die Not dort ist.
Aus der Zusammenfassung ihrer Berichte ergibt sich folgendes Bild:

  • Es sind dort 14 Waisenkinder in Alter von 8-15 Jahren untergebracht. Sie gehören unterschiedlichen ethnischen Gruppen an, Kachin, Shan und auch Burmesen.
hier sind 14 Waisenkinder im Alter von 8-15 Jahren untergebracht

hier sind 14 Waisenkinder im Alter von 8-15 Jahren untergebracht

  • Sie haben keine Verwandten die sich um sie kümmern können. Sie gehören ausnahmslos zu den benachteiligten Schichten. Es sind dort auch 2 Buddhisten und ein Muslim untergebracht.
  • Sie haben bis jetzt keine Schule besucht, die Gründe dafür sind Armut und Unruhen zwischen einzelnen Ethnien.
  • Pastor Ye betreut sie derzeit zusammen mit zwei einheimischen Volontärinnen.
  • Die Kinder erhalten drei Mahlzeiten am Tag, die aber ziemlich dürftig ausfallen.
  • Für die Schule gibt es ein Lunchpaket
  • Vitamine und Eiweiß sind Mangelware
  • Der Schlafsaal und alle übrigen Räume -Zitat Elmar Becker- „machen einen verlausten und muffigen Eindruck. Es roch nach Urin.“
der Schlafsaal

der Schlafsaal

  • Der Waschplatz befindet sich im Freien. Die Temperaturen können dort im Winter Minusgrade erreichen.
  • Finanziell lebt man hier von der Hand in den Mund von örtlichen Spenden.

Der Pastor hat folgende Haupt-Anliegen:

  • Verbesserung des Nahrungsangebotes für die Kinder.
  • Einen überdachten Waschplatz.

Wir haben Herrn Becker 5.500.- € mitgegeben. Erst als er wirklich von der großen Not überzeugt war, überreichte er das Geld an Pastor Ye.
In Mai dieses Jahr reiste ein weiterer alter Freund aus der Schulzeit von Beda Elsässer, Darryl Eadon, nach Birma. Er lebt in Australien und betreut in Birma seit 25 Jahren mehrere Hilfsprojekte. Er versprach uns behilflich zu sein und Pastor Ye mit seiner Erfahrung zu unterstützen. Für das von uns gespendete Geld arbeitete er ein Ernährungs-Programm für ein Jahr aus und empfahl dringend neues Bettzeug für die Kinder anzuschaffen.
Vor ein paar Tagen traf von Pastor Ye eine Nachricht ein, die uns, was das Projekt angeht sehr zuversichtlich stimmt.
Er berichtete, dass er inzwischen das Bettzeug für die Kinder gekauft hat. Auch der Schlafsaal wurde inzwischen frisch gestrichen.

der Schlafsaal

der Schlafsaal

Für das neue Schuljahr musste er Schuluniformen, Schultaschen und Vesperdosen kaufen und außerdem die Schulgebühren für die Kinder an die staatliche Schule bezahlen. Am allermeisten freuten sich die Kinder über ihre neuen Vesperdosen. Die alten waren schon vier Jahre in Gebrauch.
Für alles zusammen hat er dafür aus unserer Spende ca. 1500.- € ausgegeben. Er bedankte sich im Namen der Kinder überschwänglich für unsere Hilfe.
Es sind dies wenigstens kleine Schritte für eine bessere Zukunft der Kinder.
Unser Vorstand ist der Meinung, dass wir diesen Waisenkindern im Rahmen unserer Möglichkeiten weiterhin helfen sollten. Wir haben dort zwar keinen Eric, aber Darryl fährt zweimal im Jahr nach Birma um nach seinen Projekten zu sehen. Er ist bereit uns beim Eden-Waisenhaus behilflich zu sein. Von den Mitgliedern wurden dagegen keine Einwände vorgebracht.
Es gibt in Pyin Oo Lwin ein weiteres Waisenhaus mit 60 Kindern. Es ist das St. Mathew’s-Waisenhaus, ebenfalls von Baptisten geführt. Hier haben Darryl Eadon und seine australischen Freunde bereits ein Ernährungs-Programm aufgelegt.
Das Wasser auf dem Gelände des Waisenhauses ist durch Bakterien verunreinigt. Die Kinder hatten dadurch große Darmprobleme. Es war deshalb dringend erforderlich, eine Trinkwasser-Reinigungsanlage anzuschaffen. Dafür hat unser Verein 4000.- € zur Verfügung gestellt.
Darryl Eadon hat die Installation überwacht und die Anlage ist inzwischen bereits in Betrieb genommen worden. Die Anlage ist so ausgelegt, dass auch noch gereinigtes Wasser verkauft werden kann. Dadurch kann ein geringes Einkommen für das Waisenhaus erzielt werden.

Diese Trinkwasser-Reinigungsanlage ist eine einmalige Spende unseres Vereins an das St. Mathew’s Waisenhaus

Diese Trinkwasser-Reinigungsanlage ist eine einmalige Spende unseres Vereins an das St. Mathew’s Waisenhaus

In seinem Kassenbericht konnte Kassier Ernst Elsässer wieder von einer guten Finanzlage berichten.
Die Gesamteinnahmen in 2013 beliefen sich auf insgesamt 54.360,00 €.
Diese setzten sich im Wesentlichen zusammen aus:
Mitgliedsbeiträgen 725,00 €
Patenschaften 21.290,00 €
Spenden 31.309,00 €

Dem gegenüber standen Ausgaben von 58.670,00 €.
Der größte Brocken waren hierbei die Zuwendungen nach Yenangyaung in Höhe von 57.490 €
Für die Vereinsverwaltung wurden 804,00 € aufgewendet.
Die Unterdeckung wurde aus Rücklagen vom Vorjahr ausgeglichen.

In diesem Jahr erfolgte auch die turnusgemäße Neuwahl des Vereinsvorstands. In ihren Ämtern bestätigt wurden:
Beda Elsässer, Tettnang als 1. Vorsitzende
Martha Schreck, Tettnang als 2. Vorsitzende
Ernst Elsässer, Tettnang als Kassier
Zur neuen Schriftführerin wurde Renate Guthörl, Fronreute gewählt.

Tettnang, im Juli 2014
Gez. Beda Elsässer – 1. Vorsitzende